Vibrator-Test

Für Frauen gehört er zu den besten Lovetoys, die es gibt und auch wenn es sicherlich viele nicht zugeben - der Vibrator befindet sich im Nachtkästchen von so einigen Ladys! Das vibrierende Gerät zählt neben dem Dildo zu den beliebtesten und am meisten verkauften Liebesspielzeugen - und die Verkaufszahlen gehen nach oben! Schließlich rückt das Thema in der heutigen Gesellschaft immer weiter vom Tabu ab. Doch es ist noch lange nicht so weit, dass man überall freizügig darüber reden kann und so lässt sich auch nicht unbedingt darauf bauen, dass die beste Freundin ein bestimmtes Gerät weiterempfiehlt. Glücklicherweise finden Sie aber auf dieser Seite alle wichtigen Informationen, die Sie brauchen, um sich ein passendes Gerät selbst zu besorgen! Dabei ist es nicht nur wichtig, dass Sie einen Vibrator wählen, der mit einer hohen Qualität und vielen Funktionen punkten kann. Vielmehr müssen Sie herausfinden, was für Sie überhaupt gut funktioniert - nur so macht ein Vibrator auch wirklich Sinn und Sie sind am Ende nicht maßlos enttäuscht über den Kauf! Auf dieser Seite finden Sie deswegen alle Informationen, sowie Tipps und Tricks, mit denen Sie den besten Vibrator-Typ für Ihre persönlichen Bedürfnisse herausfinden können!

Unsere Testsieger

Vibratoren - welche Varianten gibt es?

Sinfive EveGerade bei den vibrierenden Sextoys hat sich eine wahre Fülle an ganz unterschiedlichem Spielzeug entwickelt, die für Unerfahrene nahezu unüberschaubar wirkt. Neben normalen Vibratoren gibt es noch eine Vielzahl weiterer Geräte, die von "Ja das macht Sinn!" bis zu "Wie herum soll ich das Ding überhaupt halten und wo kommt es eigentlich hin?" reichen. Die skurilsten Geräte lassen tatsächlich erst verstehen, wenn man ein mehrminütiges Video über die Benutzung angesehen hat. Damit ist auch schon klar: So einfach wird die Suche nach dem perfekten Vibrator nicht! Natürlich, ein normaler Vibrator funktioniert oft auch schon gut. Doch wer einmal mit einem Spezialgerät ein paar besonnene Stunden verbracht hat, dem wird schnell klar, dass da deutlich mehr geht!

Zunächst stellen wir Ihnen hier kurz die verschiedenen Vibrator-Varianten vor. Nach dem Durchlesen dieser Seite sind Sie dann gewappnet, um sich auf die Berichte in unserem Vibrator-Test zu stürzen und so ein perfektes Modell für Ihren Körper und Ihre persönlichen Bedürfnisse zu finden!

  • Auflege Vibratoren: Diese Geräte sind rein für die Stimulation der Klitoris zuständig. Sie werden in der Regel einfach in den Schoß gelegt und angeschaltet - der Rest erledigt sich von selbst. Natürlich kann die Stimulation mit zusätzlicher Bewegung des Gerätes (Veränderung des Drucks, kreisende Bewegungen) noch verstärkt werden. Andererseits sind aber auch beide Hände frei, um anderweitig eingesetzt zu werden - zum Beispiel zur Anregung der Brustwarzen.
    Der größte Vorteil dieser Variante ist, dass die klitorale Stimulation bei so gut wie jeder Frau funktioniert. Im Gegensatz dazu gibt es viele Frauen, bei denen Geräte, die die Vagina selbst oder den G-Punkt stimulieren, nicht zum Ziel führen. Gegenüber der herkömmlichen Klitoris-Stimulation per Hand können dabei auch noch deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden, da die Vibrationen bis tief in den Körper geleitet werden (und die Klitoris besteht nicht nur aus dem kleinen, sichtbaren Teil!).
  • G-Punkt Vibratoren: Der G-Punkt ist immer ein kontroverses Thema. Das Problem: Viele Frauen schaffen es nicht, durch dessen Stimulation zum Höhepunkt zu kommen. Bei anderen wiederum funktioniert es perfekt und das Resultat lässt einen glatt vom Hocker hauen - einen stärkeren Orgasmus kann Frau kaum erleben. Bevor Sie sich einen G-Punkt Vibrator zulegen, sollten Sie sich also im klaren sein, ob diese Variante für Sie überhaupt funktioniert. Immerhin kann so ein Gerät in der Regel auch anderweitig verwendet werden, so dass die Investition nicht völlig aus dem Fenster geschmissen ist, falls es nicht klappt.
    Um herauszufinden, ob die G-Punkt Stimulation bei Ihnen gut funktioniert, sollten Sie am besten zuerst ein paar Probeläufe machen. Allein ist das ohne Hilfsmittel relativ schwer, weshalb hier wohl ein Partner nötig ist. Insbesondere sollten Sie hier auch herausfinden, wo sich ihr G-Punkt genau befindet, um so ein Gerät mit passender Länge und Krümmung zu besorgen.
  • Massagestäbe: Massagestäbe haben den Vorteil, dass Sie nicht nur für die sexuelle Stimulation zu gebrauchen sind. In der Regel funktionieren Sie aber auch bei jeder Frau sehr gut, da mit Ihnen hauptsächlich an der Klitoris gearbeitet wird. Und das mit einer ungeahnten Intensität - Massagestäbe haben deutlich mehr Power, als Geräte zum Auflegen. Dafür sind sie allerdings auch wesentlich unhandlicher und müssen wohl mit 2 Händen benutzt werden. Am besten eignen Sie sich deswegen für das Spiel zu zweit - nicht ohne Grund sind sie auch ein sehr beliebtes Hilfsmittel bei Bondage-Spielen.
    Auch für den Anal-Sex bringen die Geräte einen Mehrwert: Durch das massieren des Anus kann dieser entspannt werden und so funktioniert das Eindringen nachher einfacher!
  • Natur Vibratoren: Natürlich darf auch der normale Fallus nicht fehlen. Schließlich kann auch schon der Anblick eines großen Sextoys in Penis-Form seinen Anreiz haben und zur Lust beisteuern. Viele Geräte besitzen dabei eine Aderung, so dass sie besonders gut zur Penetration geeignet sind - es handelt sich also im Prinzip um einen vibrierenden Dildo.
  • Paar Vibratoren: Sie werden bei der Frau eingeführt und können dann ganz normal während dem Sex getragen werden. Die Vibrationen können dann beide Partner spüren, während das Gerät selbst möglichst nicht weiter auffallen soll. Diese Innovation kommt vom Hersteller We Vibe, dessen gleichnamiges Gerät diese Eigenschaften erfüllt.
  • Perlen Vibratoren: In der Regel sind diese Geräte gefüllt mit mehreren Ringen, die aus Perlen bestehen und unter einer dünnen, weichen haut stecken. Diese Ringe drehen sich dann in unterschiedliche Richtungen zusätzlich zur Vibration, wodurch besonders die Vagina gereizt wird. Meist befindet sich noch ein sogenannter Rabbit an den Toys, mit dem zusätzlich die Klitoris bearbeitet wird. Diese Vibratoren bieten besonders viele Reizungen auf einmal und können damit auch schon ganz schön heftige Ergebnisse erzielen.
    Die Aufmachung kann dann allerdings schon etwas unerotisch wirken und die Geräusche sind meistens auch nicht besonders leise. Wer Probleme mit der Konzentration auf das Wesentliche hat, wird mit solch einem Gerät eventuell keine Freude haben.
  • Standard Vibratoren: Ein kleiner, gerader Stift, eventuell mit einer etwas komischen Formgebung: Vibratoren aus dieser Kategorie haben meistens keinen besonderen Einsatzzweck und dienen lediglich dazu, Vibrationen auszusenden. Dafür gibt es sie in allerlei verrückten Formen, die je nach Frau dann auch besonders gut an bestimmte Stellen kommen :)

Verwendung und Safer-Use

Wie die einzelnen Vibratoren im Genauen verwendet werden müssen, hängt natürlich individuell vom Gerät ab. Im Allgemeinen gibt es aber einige Hinweise, die Sie unbedingt beachten sollten.

Wichtig ist zunächst die Verwendung von Gleitgel. Egal wie weich das Material des Spielzeugs auch sein mag, ohne Gleitgel besteht ernsthaftes Verletzungsrisiko. Auch hierbei gibt es wieder etwas zu beachten: Nicht jedes Gleitmittel harmoniert mit jedem Material. Vibratoren gibt es mit einer Fülle verschiedener Materialen. Am häufigsten finden dabei PVC (auch bekannt als Jelly) und Silikon Anwendung. Gleitmittel gibt es wiederum in wasserbasierter, silikonbasierter und ölbasierter Form. Wichtig ist hierbei, dass sie das (deutlich bessere) silikonbasierte Gleitmittel nicht mit Vibratoren benutzen sollten die aus Silikon, Cyberskin oder Softskin bestehen. Die Oberfläche kann sonst mit der Zeit zerstört werden! Mehr zu Gleitmitteln finden Sie hier.

Bei der Wahl der Materialien sollten Sie sich vorher über eventuelle Allergien bewusst sein. Gerade bei Produkten aus Latex kann es oft zu allergischen Reaktionen kommen. Die beste Alternative bei Allergien ist Silikon!

Sie sollten sich zusätzlich zu Ihrem Toy auch Desinfektionsmittel besorgen, da sich auf der Oberfläche nach Benutzung Bakterien bilden können, die dann bei erneuter Benutzung zu einer Infektion führen. Nicht jedes Desinfektionsmittel ist dabei für die Materialien von Vibratoren geeignet, da das Material eventuell beschädigt werden kann. Passende Produkte finden Sie hier.

Was wird in unserem Test untersucht?

Jeder einzelne Vibrator wird einem ausgiebigen Praxis-Test unterzogen. Dabei benutzen unsere Tester/-innen die Geräte auf alle erdenklichen Weisen und versuchen herauszufinden, zu was sie genau benutzt werden können. Anschließend werden 3 vordefinierte Punkte mit Herzen bewertet, wobei das Maximum 5 Herzen beträgt. Die Bewertungen stehen in direktem Verhältnis zueinander. Bei den vordefinierten Punkten handelt es sich um folgende:

  • Formfaktor: Wie ist der Vibrator geformt? Die Tester/-innen bewerten hier, wie gut oder schlecht die Form des Gerätes für das Erreichen des Höhepunkts ist. Hierbei wird natürlich zwischen den einzelnen Typen unterschieden: Ein Auflege-Vibrator muss offensichtlich nicht für die Penetration geeignet sein usw.
  • Material: Das Material spielt eine große Rolle bei Sextoys. Aus diesem Grund bewerten unsere Tester/-innen die Oberfläche der Geräte im Vergleich zu den jeweils anderen Geräten, die in derselben Kategorie verfügbar sind. Hat ein Gerät hier 5 Herzen, so bedeutet das, dass es im Testfeld kein besseres Material gibt!
  • Vibration: Der wichtigste Punkt ist die Vibrationsleistung. Hier wird nicht nur die Intensität bewertet, sondern auch eventuell verfügbare Rythmen und Geschwindigkeiten, sowie die Lautstärke, die der Motor von sich gibt.

Alle Ergebnisse fließen dann in eine Gesamtwertung. Zusätzlich wird das Preis-/Leistungsverhältnis innerhalb des Testfelds bewertet.